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Verpackungsmüll kann reduziert werden, indem man auf wiederverwendbare Verpackungen setzt, recycelbare Materialien verwendet und die Verpackungsgröße auf das notwendige Minimum beschränkt.
Carl von Carlowitz (1645 – 1714) war Oberberghauptmann am kursächsischen Oberbergamt in Freiberg. Angesichts einer drohenden Holzverknappung und der üblichen Ausbeutung der Wälder zum Ende des 17. Jahrhunderts formulierte von Carlowitz schon 1713 in seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“, dass immer nur so viel Holz eingeschlagen werden sollte, wie durch Aufforstung wieder nachwachsen kann. Damit legte er bereits vor über 300 Jahren den Grundstein für die deutsche Forstwirtschaft und das Prinzip des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen.
Anders als 1713 ist der Wald in Deutschland heute gesetzlich vor Übernutzungen und Rodungen geschützt. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist nicht nur im Bundeswaldgesetz sowie den Waldgesetzen der Länder fest verankert, sondern der zentrale Grundsatz der Forstwirtschaft in Deutschland.
Nachhaltige Forstwirtschaft bezieht sich auf die Bewirtschaftung von Wäldern auf eine Weise, die ihre Biodiversität, Produktivität und Regenerationsfähigkeit erhält. Es wird in einem nachhaltig wachsenden Wald immer nur maximal so viel Holz eingeschlagen, wie selbst auch wieder nachgewachsen ist. Die Siegel PEFC oder FSC kennzeichnen Holz aus nachwachsendem Anbau.
Das beste Holz für Verpackungen hängt von den spezifischen Anforderungen ab, aber häufig verwendete Hölzer sind Kiefer, Fichte, Douglasie und Buche aufgrund ihrer Verfügbarkeit und Ihrer regionalen Verfügbarkeit.
Verpackungen aus Holz werden meistens aus weicheren, schnellwachsenden Hölzern hergestellt, wie zum Beispiel Fichte und Kiefer. Tannenholz wird aufgrund seines intensiven Eigengeruchs weniger gern genutzt. In den letzten Jahren hat sich in Europa auch immer mehr die Douglasie durchgesetzt, da Sie als Baum sehr trockenresistent ist. Harthölzer wie Buche oder Eiche werden dann verwendet, wenn es entweder an die Stabilität (Druckpunktbelastung), die Qualität oder die Optik besondere Anforderungen gibt.
Bei einer Transportkiste sind alle Seiten vollständig geschlossen, während durch einen Verschlag wie durch eine Gitterkonstruktion hindurchgesehen werden kann. Beide Transportlösungen sind für große und sperrige Güter gut zu verwenden.
Ein Verschlag ist eine offene oder halboffene Holzverpackung, die für den Transport großer Güter verwendet wird. Der Verschlag umschließt das Transportgut von allen Seiten, man kann jedoch durch die Seitenwände hindurch auf das Produkt sehen.
Eine Überseekiste ist eine robuste, geschlossene Holzkiste, die speziell für den internationalen Versand konzipiert ist. Durch die Unterkonstruktion aus Längs- und Querkanthölzern ist der Kistenboden nicht nur stabil, die Kiste lässt sich auch beim Containerstau oder am Hafen zur Verschiffung mit dem Kran an Schlaufen verladen.
Ja, Holzverpackungen können bedruckt oder gekennzeichnet werden, beispielsweise mit Firmenlogos, individuellen Beschriftungen nach Kundenanforderungen, mit IPPC-Kennzeichen oder vielen verschiedenen international gültigen Handhabungshinweisen wie „nicht stapeln“, „hier Kettenanschlag“, „nicht im Regen lagern“, „nur diese Seite Öffnen“, etc.
Individuelle Verpackungslösungen aus Holz bieten Hersteller von Holzverpackungen und spezialisierte Verpackungsunternehmen, die maßgeschneiderte nach Kundenanforderungen fertigen und verpacken.